Tonaufnahmen

Bröckers/Hauß in ihrem Buch “Fakten, Fälschungen …” S. 236f.:

Mit unserer kleinen Übersicht dessen, was der Öffentlichkeit alles vorenthalten wird, beanspruchen wir keine Vollständigkeit:
• die Fingerabdrücke aller Hijacker auf ihren Bordkarten und damit ihre eindeutige Identifizierung,
• der ganze Funkverkehr zwischen den Bodenstationen und den vier Flugzeugen,
• die kompletten Aufnahmen der aus den Trümmern der AA 77 und UA 93 geborgenen Cockpit Voice Recorder (CVR),
• die ebenfalls geborgenen Daten der Flug-Daten-Recorder (FDR) dieser beiden Maschinen,
• die Identifizierung der Hijacker durch Genproben der Leichen oder Leichenteile aus der AA 77 und UA 93,
• Lageskizzen dieser Leichen (im Pilotensitz oder hinten angeschnallt),
• Hand- oder auch nur Unterschriften der vermeintlichen Attentäter auf allen mündlichen Buchungsbelegen,
• Radaraufzeichnungen der Flugwege aller Maschinen mit Zeitangaben (darauf müssten auch begleitende Flugzeuge zu sehen sein),
• Video- oder Fotoaufnahmen aus der Falcon Fairchild von Netjet, die die UA 93 begleitete, bzw. telefonische Zeugnisse der Passagiere und Piloten aus der abgestürzten Boeing, die die Falcon vor dem Absturz noch gesehen haben müssen,
• Einsatzpläne auf den Air Force Bases Andrews, Otis und Langley: Wer tat am 11.9. Dienst, welche Maschinen waren im QRA-Status?

Ich habe die thematisch für diese Seite relevanten Abschnitte fett markiert. Ein kurzer Durchgang:

• der ganze Funkverkehr zwischen den Bodenstationen und den vier Flugzeugen.

Ist freigegeben.

• die kompletten Aufnahmen der aus den Trümmern der AA 77 und UA 93 geborgenen Cockpit Voice Recorder (CVR),

Der CVR von AA 77 war zu beschädigt, der CVR von UA 93 ist nicht freigegeben, allerdings das Transkript. Ob die Aufnahme des CVR freigegeben werden sollte, muss jeder nach gründlicher Abwägung der verfügbaren Kontextinformationen für sich abwägen.

• die ebenfalls geborgenen Daten der Flug-Daten-Recorder (FDR) dieser beiden Maschinen,

Sind freigegeben.

• Radaraufzeichnungen der Flugwege aller Maschinen mit Zeitangaben (darauf müssten auch begleitende Flugzeuge zu sehen sein),

Sind freigegeben. Es gab keine “begleitenden Flugzeuge”.

• Einsatzpläne auf den Air Force Bases Andrews, Otis und Langley: Wer tat am 11.9. Dienst, welche Maschinen waren im QRA-Status?

Ist durch Dutzende Zeugenaussagen, Besetzungspläne für die Einrichtungen von FAA und NORAD, Tapes etc. rekonstruierbar und rekonstruiert.
Mit anderen Worten: Bis auf die Aufnahme des CVR von UA 93 liegt im Jahr 2011 alles vor, was B/H im Jahr 2003 verlangt haben.
Die Freigabe dieser Daten und Dokumente führt zwangsläufig zu einer prinzipiellen Frage: Hat sich an den Zweifeln von B/H mit der Freigabe dieser Dokumente irgend etwas geändert?
Die Antwort liefert einen Eindruck von der Glaubwürdigkeit der Forderung.

Ein Beispiel aus dem o.g. Forderungskatalog soll verdeutlichen, welches Prinzip hinter der steten Forderung nach Beweismitteln stecken kann. Andreas Hauß und Mathias Bröckers verlangen 2003

• der ganze Funkverkehr zwischen den Bodenstationen und den vier Flugzeugen,
• die kompletten Aufnahmen der aus den Trümmern der AA 77 und UA 93 geborgenen Cockpit Voice Recorder (CVR),

Analog Andreas Hauß unter falschespuren3:

Selbst wenn sie [die Sprengungstheoretiker] etwas Vernünftiges fordern, ist es doch seltsam eingeschränkt: “the cockpit voice recorders and other “black boxes”, three of four of which are reported to have survived the Twin Towers’ collapse”.
Um 8 (acht) “black boxes” geht es. Um vier voice recorder und 4 Automatic Data Recorder mit allen Infos zu Gerätebedienung und Flugbewegungen etc. Acht Beweisstücke aus vier Flügen – aber unsere Forscher sind halt WTC-konzentriert.

Und 2004:

Let us take the simple facts: what we miss as evidence – and I am talking about REAL evidence which really must be existant, is:
2 CVR tapes (at least) of UA93 and AA77, which were recovered
[...]
In charge were the ARTCCs Cleveland and Nashua – and NOT the New York one. So we are missing  the
2 radio tapes from Cleveland and Nashua (the fakes which are available are a jike)
[...]
What about of all the tapes of all the airports which were not involved, but had the events on their screens and could listen to the radio?

Und noch einmal 2008:

Von Start bis Ziel bleiben die Bushisten den beweis schuldig, man haqbe die USA gemäß den Standards verteidigt. Auch hier wieder liegen die Beweise in ihrer eigenen Hand: mit der simplen veröffentlichung der Radaraufzeichnungen , der Funkgespräche und eidesstattlichen versicherungen der angeblichen Piloten ließen sich vor einer UNABHÄNGIGEN Untersuchungskommission die geforderten Beweise erbringen. Sechs Jahre wurde das bisher versäumt.

Und noch einmal 2008:

Die Verweigerung der Herausgabe aller Radaraufzeichnungen, aller Tonbänder, aller “black boxes” usw. zeigt, wie brisant diese wären

Und noch einmal 2009:

Zu den erwähnten
- Radaraufzeichnungen
- Bänder der Flugsicherung
- Cockpit-Voicerecordern
kommen noch die black boxes der Maschinen mit allen technischen Daten vor dem Absturz. Und die videobänder aus den Flughäfen, Fingerabdrückem Leichengentests usw. All das liegt den US-Behörden vor. Wird aber nicht präsentiert.

Offenbar hat Hauß bei all der Forderei vergessen, wahrzunehmen, wann die Forderung erfüllt wurde (2007).
Zudem hat Hauß schon längst einen Ausweg gefunden, um die Forderungen weiterhin aufzuschieben. Nachdem der CVR von UA 93 im Rahmen des Moussaoui-Prozesses 2006 vorgespielt wurde, wird der Wert des einst geforderten Beweisstücks sofort wieder aberkannt:

Daß Tonaufanhmen in seriösen Gerichtsverfahren nur minimalen bis keinen Beweiswert haben und hier für die Frage der Tatbeteiligung von Moussaoui völlig irrelevant sind, sei nebenbei bemerkt.

Und auch die veröffentlichten Aufnahmen der FAA sind nach der Veröffentlichung plötzlich nichts mehr wert:

Als angebliche Beweise liegen einzig angebliche Aufzeichnungen des Funkverkehrs aus den Flugzeugen mit den ATCs bzw. Familienangehörigen vor mit der bekannten Beweiskraft, die Tonaufzeichnungen weltweit vor Gericht haben. (null)

Literatur

Bröckers, Mathias/Hauß, Andreas: Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9. Frankfurt a.M.: Zweitausendeins 2003

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